Verkehr
Schäden an Verkehrswegen
Der Klimawandel birgt für die Verkehrsinfrastruktur verschiedene Risiken. Vor allem Extremereignisse wie Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser und Windwurf bei Stürmen können Verkehrsadern schädigen und unpassierbar machen. Auch Hitzeextreme können Schäden verursachen, z. B. Verformungen an Bahngleisen oder Blow-Ups auf Straßen. Auch unter sich erwärmendem Klima können in den Mittelgebirgsregionen noch heftige Schneefälle und häufige Frost-Tau-Wechsel auftreten. Das Verkehrsnetz ist somit tatsächlich allen (Klima-)Elementen ausgesetzt.
Klimatischer Einfluss:
- Anzahl an Starkregenereignissen (über 20mm pro Stunde)
- Anzahl heißer Tage
- Überschwemmungen durch Hochwasser
- Sturmschäden
Sensitivität:
Weitere Faktoren sind
- die Spurlänge der Verkehrswege nach dem Digitalen Landschaftsmodell (diese berücksichtigt die Streckenlänge und die Anzahl der Spuren pro Verkehrsweg)
- die Verkehrsstärke und Mittelwerte des Verkehrsnetzes pro Gemeinde (aus der Straßenverkehrszählung)
Hinsichtlich der Spurlänge sind Kronach, Küps und Ludwigsstadt am stärksten vernetzt. Hinsichtlich des Mittelwerts der Verkehrsstärke in der Gemeinde sind es Kronach, Marktrodach und Stockheim, die die höchsten Werte zeigen.
Die Analyse der Feuerwehreinsätze des Landkreises zeigt sturmbezogene Einsätze in Ludwigsstadt, Steinbach a. Wald und Pressig.
Lösungsansätze/Maßnahmen:
Der Klimawandelfolge 'Schäden an Verkehrswegen durch Extremereignisse' begegnen wir im übergreifenden Fokus-Handlungsfeld 'Verkehr' mit der prioritären Maßnahme:
- Anpassung bekannter Problempunkte des Verkehrsnetzes
Dies möchten wir durch jährliche (Gefährdungs-)konferenzen vorantreiben, in denen mit den beteiligten Fachfunktionen eine Bestandsaufnahme der Problempunkte erfolgt und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.
Best Practice / aktuelle Angebote
Hier folgen weitere Informationen, sobald die Planung der Maßnahmen fortgeschritten ist.